Einmalvergütung des Bundes
Anlagen zwischen 2 und 30 kWp erhalten die kleine Einmalvergütung (KLEIV) über Pronovo: ein Grundbeitrag von rund CHF 400 plus rund CHF 360 pro kWp. Bei 8 kWp ergibt das rund CHF 3'280, ausbezahlt nach der Inbetriebnahme.
Eine schlüsselfertige 8-kWp-Solaranlage kostet 2026 brutto rund CHF 19'200, netto nach der Pronovo-Einmalvergütung rund CHF 15'900. Anders als Basel-Stadt kennt der Kanton Basel-Landschaft keine kantonsweite Direktvergütung für Solarstrom. Dazu kommt: Die Stromtarife schwanken innerhalb des Kantons zwischen rund 30 und 34 Rappen, je nach Gemeinde und Netzbetreiber unterscheidet sich damit auch, wie schnell sich eine Anlage amortisiert.
Was kostet Photovoltaik in Basel-Landschaft und was bringt sie?
Eine schlüsselfertige 8-kWp-Anlage kostet 2026 brutto rund CHF 19'200. Die Pronovo-Einmalvergütung bringt rund CHF 3'280, die Netto-Investition liegt damit bei etwa CHF 15'900. Eine kantonsweite Zusatzvergütung wie in Basel-Stadt gibt es in Basel-Landschaft nicht, das Baselbieter Energiepaket fördert stattdessen vor allem Gebäudehülle und Wärmepumpen. Die Stromtarife schwanken je nach Gemeinde zwischen rund 30 und 34 Rappen je Kilowattstunde. Bei einem Referenztarif von 32.20 Rappen und rund 30 Prozent Eigenverbrauch amortisiert sich die Anlage in rund 13 Jahren.
Der Preis pro Kilowattpeak sinkt mit der Anlagengrösse, weil sich Planung, Gerüst und Elektroarbeiten auf mehr installierte Leistung verteilen. Eine typische Anlage für ein Einfamilienhaus in Basel-Landschaft liegt bei 8 kWp.
| Anlagengrösse | Richtpreis pro kWp |
|---|---|
| 5 kWp | CHF 2'800 – 3'200 pro kWp |
| 8 kWp | CHF 2'300 – 2'700 pro kWp |
| 8 kWp, Bruttoinvestition gesamt | rund CHF 19'200 |
| 15 kWp | CHF 2'000 – 2'400 pro kWp |
Richtwerte für schlüsselfertige Aufdach-Anlagen, Stand 2026. Die tatsächlichen Kosten hängen von Dachform, Zugänglichkeit, Komponentenwahl und Netzanschluss ab und können im Einzelfall abweichen.
Bei 8 kWp ergibt sich damit eine Bruttoinvestition von rund CHF 19'200, schlüsselfertig inklusive Montage, Elektroarbeiten und Inbetriebnahme. Je nach Dachform und Zugänglichkeit kann der tatsächliche Betrag im Einzelfall abweichen.
Die Pronovo-Einmalvergütung (KLEIV) senkt diese Summe. Sie besteht aus einem fixen Grundbeitrag von rund CHF 400 pro Anlage plus rund CHF 360 pro kWp installierter Leistung. Bei 8 kWp ergibt das eine Vergütung von rund CHF 3'280, ausbezahlt nach der Inbetriebnahme durch Pronovo.
Die Bruttoinvestition von rund CHF 19'200 verteilt sich auf vier Blöcke. Zwei davon sind Material, zwei sind Arbeit und Planung.
| Position | Anteil an der Investition |
|---|---|
| Module und Unterkonstruktion | rund 45 Prozent |
| Wechselrichter | rund 12 Prozent |
| Montage, Gerüst, Elektroarbeiten | rund 30 Prozent |
| Planung, Netzanschluss, Inbetriebnahme | rund 13 Prozent |
Montage, Gerüst und Elektroarbeiten machen den grössten Einzelposten aus. Bei einem einfach zugänglichen Satteldach fällt dieser Anteil tiefer aus, bei Hanglagen mit erschwertem Zugang höher, wie sie in ländlichen Baselbieter Gemeinden häufig vorkommen.
Ein Detail, das oft übersehen wird: Die zuständige Stelle für Netzanschluss und Voranmeldung ist in Basel-Landschaft nicht der Kanton, sondern der jeweilige lokale Netzbetreiber, meistens die EBL oder Primeo Energie. Welche Stelle zuständig ist, entscheidet allein die Wohngemeinde.
Gerechnet mit 7'600 kWh Jahresertrag (8 kWp), 30 Prozent Eigenverbrauch ohne besondere Steuerung und rund 8.5 Rp./kWh Einspeisevergütung nach dem Referenz-Marktpreis 2026.
| Gemeinde | Tarif ab Netz | Nutzen pro Jahr |
|---|---|---|
| Anwil (EBL) | 29.75 Rp./kWh | rund CHF 1'130 |
| Aesch (Primeo Energie) | 32.20 Rp./kWh | rund CHF 1'190 |
| Arboldswil (EBL) | 34.05 Rp./kWh | rund CHF 1'230 |
Der Unterschied zwischen Anwil und Arboldswil beträgt rund CHF 100 im Jahr, bei sonst identischer Anlage. Über 25 Jahre Lebensdauer summiert sich das auf einen spürbaren Betrag. Massgeblich ist deshalb nicht die Kantonsgrenze, sondern der Tarif am eigenen Wohnort.
Zwei Zahlen bestimmt der Markt und der eigene Wohnort. Eine bestimmen Sie selbst, durch Ihr eigenes Verbrauchsverhalten.
Marktpreis für eine schlüsselfertige 8-kWp-Anlage, Stand 2026. Nach der Pronovo-Einmalvergütung von rund CHF 3'280 verbleiben netto rund CHF 15'900.
Je nach Gemeinde und Netzbetreiber, von Anwil bis Arboldswil. Auf diese Zahl haben Sie keinen Einfluss.
Bei 32.20 Rp./kWh und 30 Prozent Eigenverbrauch. Die einzige Zahl, die Sie mitbestimmen, mit Verbrauchssteuerung sinkt sie auf rund 10 Jahre.
Weil Basel-Landschaft anders als Basel-Stadt keine über Jahre garantierte, erhöhte Einspeisevergütung kennt, entscheidet der Eigenverbrauch hier stärker über die Wirtschaftlichkeit. Wer den eigenen Stromverbrauch gezielt in die Sonnenstunden legt, verkürzt die Amortisation spürbar, unabhängig davon, in welcher Gemeinde er wohnt.
Ihre Sonne. Ihr Strom. Ihre Zukunft.
Eine 8-kWp-Anlage produziert rund 7'600 kWh im Jahr. Wie viel davon finanziell zurückkommt, hängt vor allem davon ab, wie viel Sie selbst verbrauchen.
| Szenario | Eigenverbrauch | Ersparnis Bezug | Vergütung Einspeisung | Total pro Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Ohne Steuerung | 30 % (2'280 kWh) | CHF 734 | CHF 452 | rund CHF 1'190 |
| Mit Verbrauchssteuerung | 50 % (3'800 kWh) | CHF 1'224 | CHF 323 | rund CHF 1'550 |
Gerechnet mit dem Referenztarif Aesch von 32.20 Rp./kWh für den eingesparten Bezug und rund 8.5 Rp./kWh für die Einspeisevergütung, Richtwerte 2026.
Die Einspeisevergütung folgt seit 2026 dem vierteljährlichen Referenz-Marktpreis und schwankt entsprechend, im Mittel rund 8.5 Rp./kWh. Für Anlagen bis 30 kW greift zusätzlich eine gesetzliche Mindestvergütung von 6 Rp./kWh, unabhängig vom Marktpreis.
Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ist rund viermal so viel wert wie jede eingespeiste. Deshalb wirkt sich eine gezielte Verbrauchssteuerung, etwa über Zeitschaltungen für Boiler oder Waschmaschine, in Basel-Landschaft stärker aus als anderswo mit fixer, höherer Einspeisevergütung.
Drei Quellen kommen infrage, keine davon ist eine kantonsweite Direktvergütung für Solarstrom.
Anlagen zwischen 2 und 30 kWp erhalten die kleine Einmalvergütung (KLEIV) über Pronovo: ein Grundbeitrag von rund CHF 400 plus rund CHF 360 pro kWp. Bei 8 kWp ergibt das rund CHF 3'280, ausbezahlt nach der Inbetriebnahme.
Das kantonale Programm fördert bis 2030 mit CHF 51.25 Millionen vor allem Gebäudehülle, Wärmepumpen und energetische Betriebsoptimierung. Photovoltaik-Strom selbst ist nicht direkt förderberechtigt, das Zusammenspiel mit einer Wärmepumpe kann es indirekt sein.
Bei bestehenden Gebäuden lassen sich die Investitionskosten vom steuerbaren Einkommen abziehen. Erhaltene Förderbeiträge werden dabei von der abzugsfähigen Summe abgerechnet.
Wichtig: Anders als Basel-Stadt kennt Basel-Landschaft keine kantonsweite Direktvergütung pro Kilowattstunde oder Quadratmeter für Photovoltaik. Wer einen kommunalen Zusatzbeitrag sucht, sollte gezielt bei der eigenen Gemeinde nachfragen, das Angebot unterscheidet sich von Gemeinde zu Gemeinde.
Schicken Sie uns Adresse, Dachfoto und Ihre letzte Stromrechnung. Sie erhalten von uns eine erste Einschätzung mit Ertragsprognose und Amortisationsrechnung für Ihre Gemeinde und Ihren Netzbetreiber, kostenlos und unverbindlich.
Ihr Ansprechpartner
Alle Angaben zu Investitionskosten, Tarifen und Amortisation sind Richtwerte für schlüsselfertige Aufdach-Anlagen in Basel-Landschaft, Stand 2026, und ersetzen keine Planung am konkreten Objekt. Die Pronovo-Einmalvergütung richtet sich nach den aktuellen KLEIV-Ansätzen von Pronovo. Die genannten Gemeindetarife stammen aus unseren eigenen Tarifseiten, Stand August 2026, und können sich ändern. Verbindlich ist eine Berechnung an Ihrem Objekt.