Bettingen zahlt 2027 auf den Rappen dasselbe wie die Stadt Basel, denn IWB ist Netzbetreiberin im ganzen Kantonsgebiet. Der Unterschied liegt nicht im Preis, sondern im Dach: Wo in der Stadt die wenigsten über ihr eigenes verfügen, ist es hier die Regel. Und 2027 steigt der Preis, obwohl er schweizweit sinkt.
Aktualisiert am 14. September 2026Von Thomas von Arx, Berater Energielösungen bei Soltastic Basel GmbH
Kurz beantwortet
Was kostet Strom in Bettingen?
Bettingen liegt wie ganz Basel-Stadt im Netzgebiet von IWB, ein eigener Gemeindetarif existiert nicht. 2027 kostet der IWB-Einfachtarif 38.10 Rappen pro Kilowattstunde inklusive Mehrwertsteuer, ein Plus von 0.5 Prozent gegenüber 37.91 Rappen 2026. Damit bewegt sich Bettingen gegen den nationalen Trend: Die ElCom meldet für die Schweiz 2027 im Mittel 26.5 Rappen, vier Prozent weniger als 2026. Grund sind höhere kantonale Abgaben. Eine Solaranlage mit 8 kWp senkt die Rechnung dagegen um rund CHF 1'650 im Jahr, und in Bettingen scheitert das selten an der Frage, wem das Dach gehört.
Kapitel 1
Warum Bettingen dasselbe zahlt wie die Stadt
Das IWB-Gesetz ist an dieser Stelle unmissverständlich: IWB ist Netzbetreiberin im ganzen Kantonsgebiet. Für Bettingen heisst das, es gibt keinen eigenen Gemeindetarif, keine eigene Tarifhoheit und keine Bettinger Sonderregelung beim Strompreis. Wer hier wohnt, bezahlt die Tarife, die IWB für Basel-Stadt festlegt, 2027 wie in jedem anderen Jahr.
Tabelle 1: Stromtarife IWB 2027 für Bettingen, Produkt Strom small
Position
Wert
Einfachtarif (Basistarif)
38.10 Rp./kWh
Doppeltarif, Normaltarif
39.68 Rp./kWh
Doppeltarif, Spartarif
29.47 Rp./kWh
Messwesen
CHF 4.86 pro Monat
Diese Tarife gelten vom 1. Januar bis 31. Dezember 2027. IWB hat sie am 26. August 2026 bekannt gegeben, der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat sie genehmigt. Sie lösen die bis Ende 2026 gültigen Tarife ab, damals lag der Einfachtarif noch bei 37.91 Rp./kWh.
Die Werte gelten für Haushalte auf Netzebene 7 ohne Leistungsmessung bis zu einem Jahresverbrauch von 13'000 kWh. Der Normaltarif gilt montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr, der Spartarif in der übrigen Zeit. In Bettingen mit seinem hohen Anteil an Wohnnutzung ist der Doppeltarif für viele Haushalte die bessere Wahl, weil ein grosser Teil des Verbrauchs am Abend und am Wochenende anfällt. Wer im Homeoffice arbeitet, fährt mit dem Einfachtarif besser.
Der ElCom-Vergleichswert für Basel-Stadt liegt 2027 bei 33.42 Rp./kWh ohne Mehrwertsteuer, 2026 waren es 33.25 Rappen, schweizweit am höchsten. Diese Zahl weicht vom IWB-Tarifblatt ab, weil die ElCom ohne Mehrwertsteuer und mit einem standardisierten Verbrauchsprofil rechnet. Eine Bettinger Eigenheit gibt es dann doch: Für die öffentliche Beleuchtung und die öffentlichen Uhren ist die Gemeinde selbst zuständig, nicht IWB. Auf Ihre Stromrechnung wirkt sich das nicht aus, es zeigt aber, wo die Grenze zwischen Kanton und Gemeinde verläuft.
Kapitel 2
Was sich 2027 ändert
01
2027 steigt der Tarif, während er in der Schweiz sinkt
IWB hält die Tarife 2027 nach eigener Aussage auf Vorjahresniveau, im Schnitt aber doch ein Plus von rund 0.6 Prozent. Für das Referenzprofil H4 mit 4'500 kWh steigen die Jahreskosten von CHF 1'496 auf CHF 1'504 ohne Mehrwertsteuer, für einen durchschnittlichen Haushalt mit 2'500 kWh sind es rund vier Franken mehr im Jahr. Schweizweit sinken die Tarife laut ElCom im selben Jahr im Mittel um vier Prozent auf 26.5 Rp./kWh. Bettingen bewegt sich damit im gleichen Takt wie Basel und Riehen, aber gegen den nationalen Trend.
02
Der Einfachtarif steigt von 37.91 auf 38.10 Rappen
Das Netznutzungsentgelt im Einfachtarif liegt 2027 bei 14.27 Rp./kWh, die Energie je nach Jahresverbrauch zwischen 9.3 und 12 Rappen inklusive Mehrwertsteuer. Preissenkend wirkt, dass IWB erneut auf einen Teil der ihr zustehenden Deckungsdifferenzen verzichtet, diesmal rund CHF 2.9 Millionen statt der CHF 7.7 Millionen von 2026. Preissteigernd wirken höhere kantonale Abgaben für die Solarstrombörse und die öffentliche Beleuchtung.
03
Das Messwesen bleibt eine eigene Position
CHF 4.86 pro Monat stehen seit der Einführung 2026 separat auf der Rechnung, unverändert auch 2027. Dafür entfiel das frühere Minimalentgelt von CHF 10.81 pro Monat, das zuvor Teil der Netznutzung war. Diese Umstellung nimmt die ElCom schweizweit vor, es handelt sich nicht um eine neue Belastung.
04
Lokale Elektrizitätsgemeinschaften bleiben eine Bettinger Chance
Seit Januar 2026 dürfen Sie im IWB-Netzgebiet Solarstrom an Nachbarn verkaufen, auch über Grundstücksgrenzen hinweg. Mitglieder einer LEG erhalten laut IWB-Tarifblatt eine Reduktion von 20 oder 40 Prozent auf die Netznutzung, auf Arbeit und Leistung. In einem Dorf mit kurzen Wegen und angrenzenden Parzellen ist das praktisch einfacher umzusetzen als in einem städtischen Mehrfamilienhaus, und der Vorteil wächst mit jedem Jahr, in dem der Bezugstarif steigt.
05
Der Stromspar-Bonus federt die Erhöhung leicht ab
Der Kanton verteilt die Einnahmen aus der Lenkungsabgabe von 5.1 Rp./kWh im Einfachtarif weiterhin pauschal pro Kopf zurück, rund CHF 60 pro Person und Jahr. Eine vierköpfige Familie erhält so CHF 240 zurück, unabhängig vom Verbrauch. Wer wenig Strom aus dem Netz bezieht, zahlt wenig ein und bekommt gleich viel zurück, wer viel bezieht, spürt die Tariferhöhung deutlicher.
Kapitel 3
Woraus sich Ihr Strompreis zusammensetzt
Der Tarif besteht aus vier Blöcken. Zwei davon sind Kosten, zwei sind Abgaben.
Tabelle 2: Aufbau des Strompreises 2027
Block
Was dahintersteckt
Energie
Beschaffung und Produktion des Stroms. Schweizweit sinkt dieser Teil 2027 von 12.11 auf 11.35 Rp./kWh, ein Minus von rund 6 Prozent.
Netznutzung
Transport und lokale Verteilung, inklusive Winterreserve. Schweizweit steigt dieser Teil 2027 von 10.73 auf 10.94 Rp./kWh, ein Plus von rund 2 Prozent.
Kantonale Abgaben
Öffentliche Beleuchtung, Solarstrombörse, Förderabgabe und Lenkungsabgabe. Diesen Block gibt es in dieser Form nur in Basel-Stadt. 2027 steigen ausgerechnet die Abgaben für Solarstrombörse und öffentliche Beleuchtung, der Grund für die Bettinger Tariferhöhung.
Abgaben Bund
Netzzuschlag von 2.3 Rp./kWh, Gewässerschutz, Systemdienstleistungen, Mehrwertsteuer.
Beim Netzblock zahlt Bettingen für etwas mit, das es selbst kaum verursacht. Ein Netz mit rund 1'250 Einwohnern auf 2.23 Quadratkilometern, davon knapp 45 Prozent Wald, ist pro Anschluss teurer zu betreiben als ein dichtes Stadtnetz, wird aber über den kantonsweiten Tarif solidarisch getragen. Das ist der Vorteil der Einheitslösung, und er wirkt in Bettingen zugunsten der Bewohner. Umgekehrt gilt aber auch: Bettingen betreibt seine öffentliche Beleuchtung selbst, zahlt über die kantonale Abgabe aber die städtische mit, und genau diese Abgabe steigt 2027 weiter.
Ein Detail, das im Alltag untergeht: Der Stromspar-Bonus kommt pauschal pro Kopf, die Lenkungsabgabe pro Kilowattstunde. Wer wenig Strom aus dem Netz bezieht, zahlt wenig ein und bekommt gleich viel zurück.
Kapitel 4
Drei Bettinger Haushalte, drei Rechnungen
Gerechnet mit dem Einfachtarif 2027 von 38.10 Rp./kWh inklusive Mehrwertsteuer, plus CHF 58.32 Messwesen pro Jahr.
Tabelle 3: Jahresstromkosten in Bettingen 2027
Haushalt
Verbrauch
Kosten pro Jahr
Wohnung, 2 Personen
3'000 kWh
rund CHF 1'201
Einfamilienhaus, 4 Personen
4'500 kWh
rund CHF 1'773
Einfamilienhaus mit Wärmepumpe
8'500 kWh
rund CHF 3'297
Der dritte Fall ist in Bettingen kein Randfall. Wer hier von Öl auf eine Wärmepumpe wechselt, verlagert die Heizkosten in die Stromrechnung. Ohne eigene Produktion wird aus einer sinnvollen Sanierung schnell eine Rechnung über 3'300 Franken. Mit eigenem Dach über dem Kopf lässt sich genau das abfangen.
Kapitel 5
8 Franken oder 1'650: die eigentliche Rechnung
Stellen Sie die Zahlen nebeneinander, dann wird die Grössenordnung sichtbar.
CHF 8Mehrkosten 2027
Für einen Haushalt mit 4'500 kWh gegenüber 2026. Kommt von IWB, nicht von Ihnen, und diesmal als Plus statt als Minus.
CHF 240Stromspar-Bonus
Für eine vierköpfige Familie, pro Jahr. Kommt vom Kanton, nicht von Ihnen.
CHF 1'650Solaranlage mit 8 kWp
Pro Jahr, über die Lebensdauer der Anlage. Die einzige Zahl, über die Sie selbst entscheiden.
Die Solaranlage bringt mehr als das Sechsfache von Mehrkosten und Stromspar-Bonus zusammen. Und anders als die ersten beiden Zahlen kommt sie nicht von IWB oder vom Kanton, sondern von Ihrem eigenen Dach. Hier liegt der eigentliche Unterschied zwischen Bettingen und der Stadt: Der Tarif ist identisch, aber in einem Dorf, in dem der grösste Teil der überbauten Fläche aus Wohnhäusern mit eigenem Dach besteht, kann ein weit höherer Anteil der Haushalte diese dritte Zahl überhaupt nutzen. In einem Basler Mietshaus entscheidet die Eigentümerschaft. In Bettingen entscheiden meistens Sie, und das zählt gerade jetzt mehr, wo der Tarif nicht mehr sinkt, sondern steigt.
Ihre Sonne. Ihr Strom. Ihre Zukunft.
Kapitel 6
Was eine Solaranlage in Bettingen konkret bringt
Bettingen liegt auf 378 Metern, der St. Chrischona darüber auf 522 Metern. Die Hanglage nach Süden und Südwesten, die geringe Bebauungsdichte und der fehlende Schattenwurf durch Nachbargebäude sind Bedingungen, die es in der Stadt so nicht gibt. Eine Anlage mit 8 kWp auf einem gut ausgerichteten Bettinger Dach produziert im Jahr rund 7'800 kWh, in günstigen Lagen mehr.
Tabelle 4: Ertrag einer 8-kWp-Anlage in Bettingen 2027, Richtwerte
Szenario
Eigenverbrauch
Ersparnis Bezug
Vergütung Einspeisung
Total pro Jahr
Ohne Speicher
30 % (2'340 kWh)
CHF 892
CHF 764
rund CHF 1'656
Mit Batteriespeicher
60 % (4'680 kWh)
CHF 1'783
CHF 437
rund CHF 2'220
Gerechnet mit 38.10 Rp./kWh für den eingesparten Bezug (Tarif 2027) und 14.0 Rp./kWh für die Einspeisung.
IWB vergütet Solarstrom aus Anlagen bis 100 kW mit 14.0 Rp./kWh, und zwar zwölf Jahre lang ab Inbetriebnahme, sofern die Anlage nach dem 1. Oktober 2017 in Betrieb ging. Danach richtet sich die Vergütung nach den vierteljährlichen Referenz-Marktpreisen des Bundesamts für Energie, mit einer schweizweiten Minimalvergütung von 6.00 Rp./kWh für Anlagen unter 30 kWp. Wie stark diese Werte schwanken, zeigt 2026: Im ersten Quartal lag der Referenzmarktpreis bei 10.27 Rp./kWh, im zweiten bei 3.90. Die zwölf Jahre zu 14 Rappen sind deshalb mehr wert, als sie auf den ersten Blick aussehen.
Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ist mehr wert als jede eingespeiste. 38.10 gegen 14.0, das ist der Grund, warum sich ein Speicher oder eine zeitlich gesteuerte Wärmepumpe hier schneller rechnet als in einer Gemeinde mit günstigem Tarif, und die Lücke wird mit jeder Tariferhöhung etwas grösser. Für Bettingen kommt ein zweiter Punkt dazu: Wo Häuser nahe beieinander stehen und mehrere Dächer in derselben Nachbarschaft liegen, ist eine lokale Elektrizitätsgemeinschaft seit Januar 2026 eine echte Option. Laut IWB-Tarifblatt sinkt die Netznutzung für LEG-Mitglieder um 20 oder 40 Prozent, auf Arbeit und Leistung. Der Strom bleibt im Dorf, und der Anteil, der zu 14 Rappen ins Netz abfliesst, sinkt.
Kapitel 7
Förderung und Steuerabzug
Drei Töpfe kommen zusammen. Alle drei gelten kantonal und damit auch in Bettingen.
Einmalvergütung des Bundes
Anlagen unter 100 kW erhalten die kleine Einmalvergütung (KLEIV) über Pronovo, aktuell rund CHF 360 pro kWp für die ersten 30 kWp. Das Gesuch stellen Sie nach der Inbetriebnahme, die Auszahlung erfolgt meist innert weniger Monate.
Förderprogramm Energie des Kantons Basel-Stadt
Wer eine energetische Dach- oder Fassadensanierung mit einer Photovoltaikanlage kombiniert, erhält vom Kanton einen Zusatzbeitrag. Der minimale Förderbeitrag liegt bei CHF 1'000, die obere Grenze bei 40 Prozent der Investitionskosten. Ab CHF 10'000 Förderbeitrag für Bauteile der Gebäudehülle inklusive Photovoltaik verlangt der Kanton einen GEAK Plus oder eine Gebäudeanalyse nach BFE-Pflichtenheft.
Steuerabzug
Bei bestehenden Gebäuden lassen sich die Investitionskosten in Basel-Stadt vom steuerbaren Einkommen abziehen. Was Sie an Förderung erhalten, wird dabei angerechnet.
Wichtig bei kantonalen Beiträgen: Das Gesuch gehört vor Baubeginn eingereicht. Wer erst montiert und dann fragt, geht leer aus.
Kapitel 8
Häufige Fragen zu Stromkosten und Solar in Bettingen
Was kostet eine Kilowattstunde Strom in Bettingen?
Im Einfachtarif von IWB kostet die Kilowattstunde 2027 38.10 Rappen inklusive Mehrwertsteuer, 2026 waren es 37.91 Rappen. Dazu kommt das Messwesen mit CHF 4.86 pro Monat, unverändert. Im Doppeltarif zahlen Sie 39.68 Rappen zur Normalzeit und 29.47 Rappen zur Sparzeit. Der ElCom-Vergleichswert ohne Mehrwertsteuer liegt 2027 bei 33.42 Rappen.
Wie ändern sich die Strompreise in Bettingen 2027?
IWB hat die Tarife 2027 am 26. August 2026 bekannt gegeben, der Regierungsrat hat sie bewilligt. Sie steigen im Schnitt um rund 0.6 Prozent. Für einen durchschnittlichen Basler Haushalt mit 2'500 kWh sind das rund vier Franken mehr im Jahr, für das Referenzprofil H4 steigen die Jahreskosten von CHF 1'496 auf CHF 1'504 ohne Mehrwertsteuer. IWB verzichtet erneut auf Deckungsdifferenzen von rund 2.9 Millionen Franken, gleichzeitig steigen die kantonalen Abgaben für Solarstrombörse und öffentliche Beleuchtung.
Warum wird Strom in Bettingen teurer, obwohl er schweizweit billiger wird?
Weil sich die Tarife je Netzgebiet unterschiedlich entwickeln. Die ElCom meldet für 2027 einen Schweizer Mittelwert von 26.5 Rp./kWh, vier Prozent weniger als 2026, hält aber gleichzeitig fest, dass die Tarife in über 260 Gemeinden steigen. Basel-Stadt gehört dazu. Bei IWB entlasten tiefere Kosten aus den vorgelagerten Netzen, belastend wirken höhere kantonale Abgaben. Unter dem Strich bleibt ein leichtes Plus.
Zahlt Bettingen weniger Strom als die Stadt Basel?
Nein, der Tarif ist identisch. IWB ist gemäss IWB-Gesetz Netzbetreiberin im ganzen Kantonsgebiet, also auch in Bettingen und Riehen. Es gibt keinen eigenen Gemeindetarif und keine Bettinger Sonderregelung. Was sich unterscheidet, sind die baulichen Voraussetzungen für eine eigene Produktion.
Kann ich in Bettingen den Stromanbieter wechseln?
Nein. Haushalte mit weniger als 100'000 kWh Jahresverbrauch bleiben in der Grundversorgung und werden von IWB beliefert. Der freie Markt steht nur Grosskunden offen. Steuern können Sie die Menge Strom, die Sie einkaufen, und die Wahl zwischen Einfach- und Doppeltarif.
Lohnt sich ein Batteriespeicher in Bettingen?
Bei einem Bezugstarif von 38.10 Rappen und einer Einspeisevergütung von 14.0 Rappen liegt die Differenz 2027 bei rund 24 Rappen pro Kilowattstunde. Ein Speicher, der den Eigenverbrauch von 30 auf 60 Prozent hebt, bringt bei einer 8-kWp-Anlage rund CHF 564 mehr pro Jahr. In Häusern mit Wärmepumpe fällt der Effekt noch grösser aus.
Was bringt eine lokale Elektrizitätsgemeinschaft in einem Dorf wie Bettingen?
Seit Januar 2026 können Sie im IWB-Netzgebiet Solarstrom über Grundstücksgrenzen hinweg an Nachbarn verkaufen. Laut IWB-Tarifblatt erhalten Mitglieder eine Reduktion von 20 oder 40 Prozent auf die Netznutzung, auf Arbeit und Leistung. Weil in Bettingen viele Liegenschaften aneinandergrenzen und die Wege kurz sind, ist die Umsetzung hier einfacher als in einem städtischen Quartier.
Wie lange dauert es, bis sich eine Anlage in Bettingen amortisiert?
Bei einer 8-kWp-Anlage und einem jährlichen Nutzen von rund CHF 1'650 liegt die Amortisation nach Abzug von Einmalvergütung und Steuerabzug typischerweise bei neun bis zwölf Jahren. Die Hanglage und die geringe Verschattung wirken dabei zugunsten des Ertrags. Die genaue Zahl hängt von Dachform, Ausrichtung, Verbrauchsprofil und Anlagengrösse ab.
Was bringt eine Solaranlage auf Ihrem Dach in Bettingen?
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Aktualisiert am 14. September 2026. Die Tarifangaben für 2026 stammen aus dem IWB-Tarifblatt Strom 2026 (gültig ab 01.01.2026, inklusive Mehrwertsteuer), die Angaben für 2027 aus dem IWB-Tarifblatt Strom 2027 (gültig ab 01.01.2027, bekanntgegeben am 26. August 2026 und vom Regierungsrat genehmigt) sowie aus der Publikation der ElCom vom 8. September 2026 und dem Tarifvergleich der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom. Die Zuständigkeit von IWB für das ganze Kantonsgebiet ergibt sich aus dem IWB-Gesetz (SG 772.300). Referenzmarktpreise nach Art. 15 EnFV, publiziert vom Bundesamt für Energie. Ertrags- und Amortisationswerte sind Richtwerte und ersetzen keine Planung am konkreten Objekt. Angaben zu Förderung und Steuerabzug ohne Gewähr. Verbindlich sind die Bestimmungen von Pronovo und des Amts für Umwelt und Energie Basel-Stadt sowie die Praxis der Steuerverwaltung.